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Gichin Funakoshi gilt als der Begründer des Shotokan Karate-do Stils. Der aus Okinawa stammende Volksschullehrer Gichin Funakoshi fing an, das Karate zu lehren, als es in Japan noch verboten war, eine dieser Kampfkünste zu üben. In seiner Jugendzeit, die er als kränklich und schwächliches Kind erlebte, riet man ihm mit dem Studium des Karate zu beginnen, um diese Nachteile zu überwinden. Nach merklicher Besserung der Gesundheit erwachte in ihm das Interesse an Karate.
Der Aufgabe es zu berherschen weihte er Körper und Geist, Herz und Seele. Durch seine unermüdlichen Bemühungen ist heute Karate-do ein international anerkannter Sport.
Das wesentliche des Karate-do ist nicht über Sieg oder Niederlage zu entscheiden. Denn Karate-do ist eine Kampfkunst, die den Charakter durch Training von Körper und Geist entwickelt, so dass der Karateka in der Lage ist, physische und psychische Hindernisse besser zu meistern.
Karate ist eine Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteitigung, bei der Arme, Beine und der Körper Trainiert werden. Die Bewegungen des Körpers und die Reflexe, die dabei antrainiert werden, entwickeln eine - mit Waffen vergleichbare - Schlagkraft, mit der ein unerwarteter Angriff abgewehrt werden kann. Karate ist eine defensive Kampfkunst und darf niemals offensiven Zwecken dienen.
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Karate-do erzieht den Körper. Durch die Ausübung des Karate-do beherrscht der Karateka alle Bewegungen des Körpers, wie zum Beispiel beugen, springen, balancieren, indem er lernt die Glieder und den Körper nach den Techniken des Karate-do zu bewegen.
Das Wesentliche aus den Karate-Techniken ist Kime. "Kime" bedeutet soviel, wie "die explosionsartige Ausführung der Techniken" mit maximaler Kraft - Spannung der Muskulatur. Das Kime erfolgt gleichzeitig beim Aufprall des Schlages.
Da durch das Training verschiedene Körperteile zu beweglichen und wirksamen Waffen umgewandelt werden, bedarf es einer guten Selbstkontrolle von Körper und Geist.
Karate-do ist ds Kennenlernen von Körper und Geist durch Konzentrations und Reaktionsübungen. Die Übungen werden langsam und schnell, in rhythmischer Abfolge von Atmung, Bewegung und Spannung und in Harmonie mit einer fliessenden Bewegung ausgeführt.
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